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Der Fundbehandlungsprozess - bei den Fehmarnbelt-Ausgrabungen Von: Rikke Lund Pedersen, Archäologin und verantwortlich für die Funde der Fehmarnbelt-Ausgrabungen

Wird ein archäologischer Fund im Feld ausgegraben, ist die Arbeit für die Archäologen noch lange nicht vorbei. Die Funde müssen gesäubert, getrocknet und verpackt sowie mittels Registrierung, Fotoaufnahme und Zeichnung dokumentiert werden. Außerdem sind ggf. ein 3D-Scanning und eine Konservierung erforderlich.

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Archäologische Methode à la Fehmarn - Digitale Archäologie Von: Nadja M. K. Mortensen, Archäologin für Vorgeschichte, GIS-Verantwortliche

Normalerweise werden bei archäologischen Voruntersuchungen sogenannte Suchgräben angelegt, mit einer Breite von 2 m und einem Abstand von ca. 15 m verteilt über das gesamte Untersuchungsgebiet. Da es sich bei 187 ha der Fläche in Rødbyhavn jeÜbersicht über das Untersuchungsareal doch um eingedeichten Meeresboden handelt, war eine herkömmliche Voruntersuchung nicht möglich.

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Anstieg des Meeresspiegels - das gab es schon früher! Von: Lars Ewald Jensen, Kurator der Archäologie

Fast täglich berichten die Medien von den Folgen des abschmelzenden Polareises und den katastrophalen Konsequenzen des steigenden Meeresspiegels. Mittlerweile zweifelt wohl niemand daran, dass das Eis schmilzt und zu welchen Katastrophen dies führen kann.

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Die Jungsteinzeit begann mit der Landwirtschaft - doch die ersten Bauern waren Fischer!!! Von: Lars Ewald Jensen, Archäologe, und Anne-Lotte Sjørup Mathiesen, Kuratorin für Vermittlung

Die archäologischen Voruntersuchungen des Museum Lolland-Falster in Verbindung mit dem Bau der festen Fehmarnbelt-Querung haben bereits jetzt Daten geliefert, die uns mehr über die frühen Bauern in der Region erzählen.

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Historische Klimaveränderungen - das hatten wir schon einmal!! Von: Anne-Lotte Sjørup Mathiesen, Kuratorin für Vermittlung

Das Küstengebiet im südlichen Teil Lollands, wo die dänischen Landanlagen der künftigen Fehmarnbelt-Querung liegen sollen, war als Folge der Meeresspiegeländerungen nach der letzten Eiszeit abwechselnd trockenes Land und vom Meer überschwemmt.

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Fischerei auf dem Gebiet von Dansk Klimatisk Fiskeavl – Fischerei in prähistorischen Zeiten Von: Steen Knudsen, Archäologe und Ausgrabungsleiter

Im Zuge des Baus der festen Fehmarnbelt-Querung wurde die alte Fischzuchtanlage Dansk Klimatisk Fiskeavl westlich des Windparks entfernt. Das große Betonbecken, das in den 1980er Jahren für Forellen und gute Geschäfte sorgen sollte, stellte sich schnell als Misserfolg heraus. Unter den vielen Tonnen Beton hätte normalerweise kein archäologisches Material eine Erhaltungschance. Doch Lolland verbirgt seine Schätze gut, und das Museum Lolland-Falster musste erneut feststellen, dass man im Gebiet am Syltholm-Park viele Meter tief graben muss, um Spuren der steinzeitlichen Bevölkerung zu finden.

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