Ausgrabungsfunde

Die gelben Stöckchen markieren Stellen, an denen die Archäologen Spuren registriert haben

Die gelben Stöckchen markieren Stellen, an denen die Archäologen des Museums Lolland-Falster prähistorische Spuren registriert haben.

 

Fantastische Erhaltungsbedingungen schenken uns einzigartige archäologische Funde auf Lolland.

 

Archäologische Untersuchungen des Museums Lolland-Falster auf einer 187 ha großen, eingedeichten Fläche östlich von Rødbyhavn haben mehrere einzigartige Funde zu Tage gefördert.

 

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass urzeitliche Buchten und Landspitzen in der Gegend während der Alt- und der Jungsteinzeit (ca. 6000 bis 3000 v. Chr.) besiedelt waren. Da das Gebiet im Laufe der Zeiten mehrfach überschwemmt war, sind die Erhaltungsbedingungen außerordentlich gut. Gut erhaltene Funde, zu denen u. a. Feuersteinwerkzeuge, zugespitzte Pfähle aus Fischwehren, Keramik, Knochenspitzen und Tierknochen gehören, zeugen davon, dass es während der Steinzeit an der Küste viele milde Orte und gute Fischfangplätze gab.

 

Grosse Mengen Holz

Den fantastischen Erhaltungsbedingungen ist es zu verdanken, dass bei den Ausgrabungen große Mengen an bearbeitetem und unbearbeitetem Holz gefunden wurden.

 

Feuersteinwerkzeuge wie Beile, Dolche und Schaber zeugen von Siedlungsplätzen und menschlicher Aktivität in der Gegend. Die Werkzeuge aus Feuersteinknollen dienten im Alltag verschiedenen Zwecken, z. B. als Hackwerkzeug, zur Bearbeitung von Fellen sowie als Prestigegegenstände.