Gruben mit Spundwänden

Spundwände

Die Spundwände sollen das Wasser von den Ausgrabungen fernhalten

 

In der dritten und letzten Phase der Voruntersuchung, die von März bis Juni 2013 dauerte, wurden 64 4x4m-Gruben mit Spundwänden platziert und untersucht. Die Spundwände setzte die Baufirma Arkil A/S, während das Museum Lolland-Falster in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen MSE A/S die eigentliche Ausgrabung und Untersuchung der Gruben durchführte.

 

Platzierung der Spundwänden

Die Gruben mit den Spundwänden wurden sorgfältig platziert, um die Flächen auf Spuren menschlicher Aktivität zu untersuchen

 

Deutliche Spuren aus der Vergangenheit

Die Gruben wurden in den Bereichen platziert, in denen die Schneckenbohrungen die meisten Gegenstände zu Tage gefördert hatten. Nun galt es herauszufinden, ob es sich um konkrete Siedlungsplätze oder um andere Formen menschlicher Aktivität handelte. Trotz des begrenzten Ausmaßes der Gruben (4x4 m) war es plötzlich möglich, Siedlungsaktivitäten und nicht nur Einzelfunde zu registrieren. Der größte Teil der Gruben enthielt Artefakte, und in mehreren wurden dezidierte Anlagen wie z. B. Fischwehre registriert, die sich noch im gleichen Zustand wie vor 5.000 Jahren befanden.

 

Untersuchung der Gruben

Die Gruben werden gründlich auf Artefakte und Spuren von Siedlungsaktivitäten untersucht

 

Der Vorteil von Gruben mit Spundwänden

Die Anlage von Gruben mit Spundwänden in ausgewählten Bereichen versetzte die Archäologen des Museums Lolland-Falster in die Lage, kleine Flächen nach herkömmlicher archäologischer Methode auszugraben. Die Spundwände hielten das Grundwasser fern, und es bestand die Möglichkeit, nach von Menschenhand geschaffenen Spuren in ihrem korrekten Kontext zu suchen.