Kalk-, Fachwerk- und Dachdecktag

Reparation von Fachwerk

 

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1927 hat das Freilichtmuseum eine enorme Baumasse zusammengetragen, die gewartet werden muss. Diese Wartungsarbeiten sind sehr aufwändig, da sie möglichst in den alten Techniken durchgeführt werden sollen. Auf diese Weise können wir als Museum das 19. Jahrhundert und den Baustil jener Zeit am authentischsten vermitteln. Wir versuchen also, bei Reparaturen und Instandsetzungen keine Kompromisse einzugehen.


Die meisten Häuser im Freilichtmuseum haben eines gemeinsam - sie bestehen aus den drei Materialien Holz, Stroh und Lehm und sind damit typische Beispiele für ländliche Gebäude aus dem 19. Jh. Sie sind im Fachwerkstil gebaut, haben gekalkte Wände und Stroh- bzw. Reetdächer.


Bei den alten Häusern im Freilichtmuseum gibt es immer etwas zu tun, und wir erhalten häufig Anfragen von Hausbesitzern, die Ratschläge zur Wartung ihrer alten Fachwerkhäuser benötigen. Aus diesem Grund hat das Museum beschlossen, diesen besonderen Tag zu veranstalten, der den Fokus auf Fachwerk, Dachdecken und Reetdächer richtet. Hier hat jeder die Möglichkeit, den professionellen Zimmerleuten, Dachdeckern und Maurern über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen. Die Handwerker geben gerne Tipps und zeigen die alten Kalk-, Fachwerk- und Dachdecktechniken, die auch heute immer noch angewendet werden.


Mit Fokus auf die primären Bauelemente seiner Gebäude bietet das Freilichtmuseum einen Einblick in die erforderlichen Wartungsarbeiten und den Aufwand, der damit verbunden ist.